Das Jahr 2012

Politischer Ausblick aufs Jahr 2012

Fangen wir das Jahr doch mit einer netten Satire an: Richard Herzinger und Henryk M. Broder haben auf Welt Online ihre Sicht der Dinge dargestellt - der eine als Optimist, der andere als Pessimist. Immer lustig, wenn auch nicht unbedingt alles unsere persönlichen Ansichten widerspiegelt. Wird Helmut Schmidt Kanzlerkandidat?

P.S.: Und die Glaskugel der Jungen Freiheit

Charles Bronsons Erbe

soll doch nicht etwa von der sehr geschätzten Claudia Roth angetreten werden? Im Netz bleibt ja nichts geheim, daher hier der Verweis auf einen Beitrag von Tobias Westphal in der JF: Eine Frau sieht Roth

Das ist amüsanter als alles Gewulffe!

In unserem Namen nicht

Auf der Internetseite des Bundes gegen Anpassung fand sich Anfang Februar ein Pamphlet, das auf 4 Seiten alles deutlich benennt, was wir verabscheuen: verlogene Presse, Angriffskriege im Namen des "Guten" und deutliche Worte zum Thema "Religion". Die pdf "Krieg gegen den Iran - in unserem Namen nicht!" sieht einer Weiterverbreitung sicherlich gerne entgegen!

Die Gutmenschen-GESTAPO

Daß heute die totalitären Menschenwärter kaum jemanden mehr mit den Worten "Hände auf den Rücken, du Sau, wir nehmen dich mit!" sondern mit "Wir wollen Ihnen doch nur helfen!" zu bekehren versuchen, ist Eingeweihten längst bekannt. Der Artikel "Der Zwang zum Glück" von Michael Paulwitz in der Jungen Freiheit vom 11.02. macht dazu den richtigen Rundumschlag und rechnet mit dem linken Chauvinistenpack ab. Wenn in eurer Nachbarschaft mal wieder ein "Wohlfahrtsausschuß" tagt - ausdrucken und an die Tür kleben!

Das Ende der Schleimspur

Zu einer Person wie Christian Wulff ist viel zu viel geschrieben worden, er hat dadurch eine Beachtung gefunden, die ihm niemals zustand. Im Beitrag "Das Schaf im Wolfspelz" von Fabian Schmidt-Ahmad in der JF am 19.2. ist kurz und knapp zusammengefasst, was die Person Wulff ausmachte - und mehr sollte nicht mehr dazu gesagt werden, denn jeder eingegangene Apfelbaum ist interessanter.

P.S. Aber einer geht doch noch (auch etwas themenübergreifend): "Medienlese" von Axel B.C. Krauss, ef-Magazin 20.2.

Der Tag der Entschuldigungen 23.2.2012

Ganz Deutschland - na ja, wohl nicht alle - gedenkt heute Mittag mit einer Schweigeminute der Opfer der vermeintlichen "NSU"-Morde. Und der US-Präsident Obama - Mr. Change - entschuldigt sich bei wild gewordenen Afghanen wegen der Entsorgung verschmierter Korane. Der Europäische Gerichtshof billigt abgeschobenen Asylanten Entschädigungen zu. Wenn's nicht so irre wäre, würde ich lachen. Aber 2 Dinge habe ich mir gegönnt:

1. Habe heute Mittag laut Musik gehört und die entsprechende Anti-Betroffenheits-Lyrik laut mitgesungen.

2. Bin dabei  sitzen geblieben!

P.S.: Und hier ein lesenswerter Beitrag von einem, der garantiert auch sitzen geblieben ist: "Geschmackloses aus dem Land der Täter", Martin Lichtmesz, Sezession, 24.2.

Glückwunsch

"Sehr geehrter Herr Putin,

auf diesem Wege meine allerbesten Glückwünsche zum gestrigen Wahlsieg. Wenn ich mir den Geifer in der deutschen Qualitätspresse dazu ansehe, müssen Sie jede Menge Richtiges gemacht haben und auch noch vorhaben. Ich wünsche mir, daß unsere beiden Länder enger zusammen arbeiten werden, sobald die gesamten EU-Marionettenregime in der verdienten  Bedeutungslosigkeit versunken sind!"

Axel Meese, 5. März 2012

P.S. Dazu passend ein Beitrag von André F. Lichtschlag im ef-magazin am 6.3.: "Putin und die Deutschen"

P.S.S. Und zum Thema "Vorbildliche Demokratie" ein weiterer Beitrag von André F.: "Willkommen beim Großrazziamachen", ef-magazin 15.3.

Das "Apocalypse Now" der Gutmenschen

Daß es nicht erst seit Idi Amin und Bokassa richtig fiese Negerherrscher in Afrika gibt bzw. gab, weiß hoffentlich jedes Schulkind. Daß die Afrikaner oft nicht in der Lage sind, sich selbst davon zu befreien, wohl auch. Einer, der jetzt ganz besonders doll helfen wollte, ist ein gewisser Jason Russel aus den USA. Der wollte mittels eines You Tube-Filmchens seinen Beitrag dazu leisten, Joseph Kony, den "Schlächter von Uganda", zu finden, natürlich auch wie heute üblich unter Einsatz von Facebook. Das "Herz der Finsternis" hatte ihn dann allerdings selbst ereilt, als er im März diesen Jahres delirierend auf einer Kreuzung in San Diego aus dem Verkehr gezogen werden mußte. Das hatte deutlich weniger Würde als Marlon Brandos Auftritt als Colonel Kurtz in "Apocalypse Now". Nun, nicht jeder hat die Größe eines Marlon Brando, auch nicht ein selbstverliebter weißer Gutmensch. Ich hoffe, das steckt bei Gelegenheit auch mal jemand Angelina Jolie und George Clooney. Der passende Beitrag hierzu von Thomas Fink im ef-magazin vom 23.3.: "Afrika und wir"

Schlechte Gedichte und gute Empörung

Es ist schon erstaunlich, was ein unterdurchschnittliches Gedicht eines senilen Blechtrommlers mit gefärbten Greisenhaaren ausrichten kann. Ein gelungener Beitrag hiezu am 10. April von Manfred Kleine-Hartlage in der Sezession-Netzausgabe: "Was gesagt werden muß" Noch lustiger an dem Ganzen ist, daß ergänzend dazu mal wieder jede(r) SchwätzerIn auf Grass' SS-Mitgliedschaft herumreitet. Wären in dem Verein damals nur solche Dichter gewesen, hätte die Expansion schon vor Rostock geendet.

Zwangsbeglückung

Eine weitere Form der Zwangsbeglückung stellt die zum 1. Januar 2013 geplante Einführung der sog. Haushalsabgabe dar - auch denen, die auf Fernseher und Radio verzichten können, wird dann eine monatliche Gebühr abgeknöpft, um den öffentlich-rechtlichen Propagandafunk zu finanzieren. Wer seinen Protest dazu kund tun möchte, kann das hier tun: GEZahlt wird nicht!

Vom fröhlichen Einmischen und Sitzen im Glashaus

"Unsere" Repräsentanten sind ganz groß darin, anderen Ländern die Demokratie zu erklären:

- so möge bitte Syriens Präsident Assad das Massakrieren seiner Landsleute unterlassen (inoffiziell wird allerdings von sämtlichen Dächern gepfiffen, daß es sich bei den so genannten "Aufständischen" eher um gekaufte Söldner handelt, die das Land destabilisieren sollen)

- Janukowitsch, seines Zeichens Staatsoberhaupt der Ukraine, möge die wegen Korruption verurteilte und inhaftierte Frau Timoschenko doch bitte ordentlich behandeln (ansonsten drohe ein EM-Boykott durch "unsere" Politiker)

Da ich selbst bisher weder in Syrien noch in der Ukraine war, um mir unvoreingenommen vor Ort ein Bild zu machen, vermag ich zu all dem nichts zu sagen. Was ich jedoch weiß ist, daß im freiesten Staat, der je auf deutschem Boden existierte,

- ein Anwalt im Ruhestand für ein Jahrzehnt wegen "Meinungsdelikten" weggesperrt wird

- ein früher mal angesehener englischer Historiker nicht einreisen darf, da er dem allgemein vorgeschriebenen  Geschichtsbild kritisch gegenüber steht (das gilt dann als eine Gefährdung der öffentlichen Sicherheit!)

- eine zugelassene Partei auf diversen Veranstaltungen in Nordrhein-Westfahlen auf Grund eines Verbotes des SPD-Innenministers Jäger die bekannten Mohammed-Karikaturen nicht zeigen darf (ich habe aus seinem Mund nur noch die Worte "entartete Kunst" vermisst...) - später aufgehoben durchs noch unabhängige Gericht

So bleibt mir nur zu sagen, daß wer im Glashaus sitzt, besser nicht mit Steinen um sich werfen sollte. Zum Glück geht mir zumindest die EM aber genauso am Arsch vorbei wie das Geschwätz "unserer" RepräsentantInnen.

Ich wünsche allen einen feuerfreien 1. Mai!

Eine Ballade von der Planlosigkeit...

... daran komponieren "unsere" EU-Garden schon seit langem - es sei denn, man wolle die totale Entmündigung der Bürger als Leistung verkaufen. Einen hervorragenden Beitrag dazu liefert am 11. Mai Axel B.C. Kauss im ef-magazin: "Wachstumsplanlos durchs Weltall"

Leider nichts hinzuzufügen!

        zurück zur Hauptseite des Beobachters